Unterstiftung wird aufgelöst

Es hat nicht gereicht: Die Weissensee-Stiftung, eine vorläufige Unterstiftung der noch jungen Fichtenberger Bürgerstiftung wird aufgelöst. Ihr Stiftungskapital fließt in die Bürgerstiftung.

RICHARD FÄRBER

FICHTENBERG Zwei Jahre währte die Frist für die nach dem Pfarrer Johann Jakob Weissensee benannte Unterstiftung. Sie war auf Initiative von Walter Häfele, dessen Idee es auch war, aus einem Teil des Erlöses vom Verkauf der EnBW-Aktien eine Bürgerstiftung zu begründen, eingerichtet worden. Um endgültig als Unterstiftung anerkannt zu werden, hätte das Stiftungskapital in diesem Zeitraum allerdings auf mindestens 25 000 Euro anwachsen müssen. Dafür hat’s leider nicht gereicht - die 13 000 Euro, die zwischenzeitlich in der Weissensee-Stiftung angesammelt wurden, fließen nun komplett in die Bürgerstiftung ein, die nunmehr mit 63 000 Euro bestückt ist.

Zur Ausschüttung - der Ertrag muss entsprechend der Stiftungssatzung verwendet werden - wird erneut ein Stiftungsfest veranstaltet. Wegen des Jugendbezirksgottesdienstes muss der ursprünglich vorgesehene Termin verschoben werden. Statt am 17. wird das Stiftungsfest am 24. Juli steigen. Dann werden auch die Ergebnisse des Preisausschreibens bekannt gegeben, das die Stiftung am Weihnachtsmarkt organisiert hatte.

Vorschläge für den Stiftungspreisträger sowie für die Projekte, die mit dem Stiftungsertrag gefördert werden sollen, konnten bis zum 10. Februar eingereicht werden. Der Stiftungsrat hat über die Anträge und über die Höhe der Fördermittel bereits entschieden, schweigt sich über die Ergebnisse allerdings aus. Nur soviel: ‚‚Es gab genügend Vorschläge, wir konnten auswählen’’, so Bürgermeister Roland Miola.

Der Stiftungsertrag war im vergangenen Jahr erstmals vergeben worden. Den Stiftungspreis erhielt damals Niels Hueck; die Fördermittel in Höhe von 1000 Euro wurden auf die Bläserklasse von Schule und Musikverein und auf das Projekt Bogenschießen des Sportschützenvereins aufgeteilt.

rs/rif.

Quelle: Rundschau Gaildorf 03.03.2005