Ein Förderpreis soll Engagement würdigen

Räte nehmen Arbeit auf

Der Stiftungsrat der neuen Fichtenberger Bürgerstiftung hat sich zu seiner ersten Sitzung getroffen und den formalen Handlungsrahmen der Stiftung abgesteckt.

Karl-Heinz Rückert

FICHTENBERG Dem Rat gehören neben Bürgermeister Roland Miola als Stiftungsvorstand die Gemeinderats- mitglieder Margot Kiesel, Hedwig Wolf, Alfred Schwerthöfer und Hans Weller an. Als Bürgervertreter wurden Konrad Mandl (jun.), Dr. Theo Simon, Dr. Thomas Weller und Rektor Helmut Stroh als stellvertretender Stiftungsvorstand bestellt. Den Stiftungshaushalt verwaltet Peter Piehlmaier.

Die Bürgerstiftung verfügt derzeit neben einer Einlage der Gemeinde Fichtenberg von 50.000 Euro auch noch über Spendengelder von mehr als 8.000 Euro. Um die lange Zeit diskutierte Stiftung "Weissensee" als Unterstiftung einrichten zu können, ist zusätzliches Kapital von mindestens 25.000 Euro erforderlich. Der Gemeinderat hat hierzu beschlossen, eine Frist von drei Jahren abzuwarten, in denen das benötigte Geld aus vorhandenen und neuen Spenden aufgebracht werden soll.Stiftungsvorstand Miola verwies dabei auf die Möglichkeit der steuerlichen Absetzung der Spenden.

In den Förderrichtlinien hielten die Stiftungsräte fest, dass ein Förderpreis ausgelobt werden soll. Als geeigneter Rahmen für die Verleihung des Preises wurde die jährlich stattfindende Bürgerversammlung angesehen. Der Förderpreis kann an Personen, Institutionen und für alle Zwecke verliehen werden. Preiswürdige Vorschläge aus der Bevölkerung erwartet der Stiftungsrat bis zum 1. März 2004. Der Förderpreis soll dann in der Bürgerversammlung im Mai 2004 erstmals verliehen werden.

/kr.

Quelle: Rundschau Gaildorf 31.07.2003